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Nordhelm –
Wohnsiedlung mit Charme und Geschichte

Unser Restaurant
befindet sich im Herzen der Nordhelmsiedlung, einem
attraktiven Wohn- und Feriengebiet östlich der Norderneyer
Innenstadt. Wem es im Stadtbereich mitunter etwas zu laut und
hektisch zugeht, der findet hier die Unterkünfte, die ihm einen
erholsamen Urlaub in unmittelbarer Nähe von Wattenmeer, Nord-,
Ost- und FKK-Strand ermöglichen. Von jedem Punkt der
Nordhelmsiedlung gelangen Sie in maximal zehn Minuten an unseren
traumhaft schönen Sandstrand, können dort an der Wasserkante
verweilen oder bis zum östlichsten Punkt der Insel weiterspazieren.
Die beeindruckende Fauna und Flora des Inselostens ist über
die gut ausgebauten Wanderwege ebenfalls fußläufig erreichbar
und bietet allen Naturliebhabern einen spannenden Erfahrungsraum.
Und wer nur mal zwischendurch einen kleinen Gang machen möchte, der
kann sich am wilden Wuchs der Bäume und Sträucher im
Kiefernwäldchen
erfreuen oder die charakteristische Architektur der Siedlungshäuser
studieren.
Familien und kleine
Kinder sind gerne gesehen in der Nordhelmsiedlung und können auf
umfangreiche Infrastruktur- und Freizeitangebote
zurückgreifen. So ermöglicht die „Reitschule Junkmann“ an der
Meierei den Pferdefreunden unter den Inselgästen lange Ausritte
durch die Norderneyer Dünenlandschaft. Einkäufe lassen sich prima im
„Norderneyer Frischemarkt“ an der Ecke
Nordhelmstraße/Mainstraße erledigen, wo sie auch den Herren- und
Damensalon der Familie Heckelmann
finden. Frische Brötchen gibt es jeden morgen in der Inselbäckerei
Bethke an der Ecke Nordhelmstraße/Birkenweg, ganz in der Nähe
von „Annemies Fußpflegestübchen“. Fahrräder für Ihre
persönliche Deicherkundung können Sie sich in „Kurts Fahrradshop“
in der Nordhelmstraße oder auch in „Charlys Freizeitcenter“
im Gewerbegelände ausleihen. Dort besteht auch die Möglichkeit, mit
den Kindern oder zu zweit eine Partie Minigolf zu spielen oder eine
Runde mit dem Go-Kart zu drehen.
Sie sehen also: In
unserer Siedlung wird Ihnen einiges geboten!
Das
war nicht immer so. Wer heute einmal an einem schönen Sonnentag
durch die Nordhelmstraße schlendert und dabei auch entspannt die
verschiedenen Quer- und Parallelstraßen wie die Rheinstraße, die
Mainstraße, die Lippe- oder Oderstraße abschreitet, der kann sich
angesichts schmuckvoller Klinkerbauten und gepflegter
Straßenzüge kaum vorstellen, dass der Ostteil dieses Wohngebiets
vor nicht einmal sechzig Jahren noch bauliches Niemandsland gewesen
ist. Zuvor war die Fläche, auf der sich heute die Nordhelmsiedlung
befindet, vornehmlich militärisch genutzt worden. Hiervon zeugt noch
heute der Bahnhof „Stelldichein“ an der Ecke
Karl-Rieger-Weg/Birkenweg. Er wurde von der 1915 installierten
Marinebahn genutzt, die mit verschiedenen Verzweigungen durch das
ansonsten unberührte Dünengelände bis zur „Weiße Düne“ reichte und
Personen und Güter zu den Seebatterien und Munitionsbunkern
beförderte.
Vor Ausbruch des
Zweiten Weltkrieges entstanden auf der kontinuierlich
ausgebauten „Seefestung Norderney“ inmitten des freien
Dünengeländes Soldatenkasernen. In diesen Jahren wurde in
einem Dünental auch die eigentliche Nordhelmsiedlung gegründet.
Deren Ausbau wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges vorangetrieben,
um Kapazitäten für den wieder aufkeimenden Fremdenverkehr zu
schaffen. Nachdem zunächst am Birkenweg einige bis zum
Kellergeschoss fertig gestellte Häuser preisgünstig an Norderneyer
veräußert worden waren, wurde die
Baugrenze schließlich weiter nach Osten bis zur
Lippestraße an die Meierei verschoben – es entstand die
Nordhelmsiedlung-Ost. Reichtum gab es hier keinen, das einzige
Kapital war die eigene Arbeitskraft der jungen Norderneyer, ein
besonderes handwerkliches Geschick und der unbedingte Wille, die
Wohnbedürfnisse der eigenen Familie in bescheidenem Rahmen zu
befriedigen. Nachbarschaftshilfe wurde dabei groß
geschrieben, so dass man eine mühsame Bauwoche auch mal für ein paar
Münzen mit einer Flasche Bier ausklingen ließ. Dass das Gebiet der
Nordhelmsiedlung zu jener Zeit nicht das exklusivste Bauland gewesen
ist, erkennt man noch heute an den großzügig geschnittenen
Grundstücken mit ihren üppigen Gartenflächen. Diese
sollten seinerzeit eine Selbstversorgung durch begrenzte
landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen. Straßen waren hier zunächst
noch nicht zu finden, so dass die Insulaner den Weg zu Ihren Häusern
häufig über Befestigungen aus Holzplanken zu gehen hatten.
Das
ist heute anders. Die prächtig herausgeputzte Nordhelmsiedlung
ist ihren Bewohnern ein Garant für hohe Lebensqualität und
vielen Urlaubern gleich welchen Alters der Ausgangspunkt für
unvergesslich schöne Ferien auf der Nordseeinsel Norderney. Daraus
haben sich nicht selten gute Bekanntschaften, manchmal sogar
freundschaftliche Beziehungen zwischen den Inselgästen und ihren
Vermietern entwickelt: Nicht wenige Gäste beziehen schon seit
Jahrzehnten bei jedem Insel-Urlaub dasselbe Quartier und buchen ihre
Unterkunft bei der Abreise gleich für das nächste Jahr.
Die Vermieter der
Nordhelmsiedlung freuen sich auf Sie!
(Historische Fakten entnommen aus Smeins,
Heinrich: Norderney. Auf dem Weg in das dritte Jahrtausend. Band 1.
Norderney 1991, S.3-18)
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